Jubiläum 2020

Lasst uns aufs Neue anfangen (Mutter Theresia, Brief 4065) Mit dieser Ermutigung – einem Wort von Mutter Theresia - hat Pater Gregor Lenzen, CP, unsere diesjährigen Jubilarinnen durch die Exerzitien geleitet. Auch wenn diese besondere Auszeit sich in diesem Jahr Corona-bedingt so ganz anders gestaltete, konnten die Jubilarinnen in Dankbarkeit auf 40, 50 oder 60 Ordensjahre zurückschauen. Groß war die

Jubiläum 20202020-09-01T11:52:52+02:00

Eine Vision haben

Wenn jemand zu mir sagt: „Ich habe eine Vision“, dann schaue ich mir den Menschen mal genauer an: Hat er/sie noch beide Füße auf dem Boden? Doch dann merke ich: Das Wort hat innerhalb meiner Lebenszeit einen Bedeutungswandel erlebt. Früher dachte man an „Erscheinung“ oder „innere Schau“, und es wurde ganz dem religiösen Bereich zugeordnet. Es gehörte zur Sprache der Mystik und wurde kaum verstanden Heute hört

Eine Vision haben2020-08-03T12:43:11+02:00

Die Geschichte vom „Schiefbaum“

Von meinem Bürofenster aus sah ich ihn jeden Tag – den „Schiefbaum“, wie wir ihn nannten. Ich war vorher noch nie so nahe zusammen gekommen mit einem Baum, der sich so sehr anpassen musste an seine Umgebung. Seine Heimat war ein Abhang. Zuerst tat er so, als ob das ganz normal wäre und wuchs mit aller Kraft. Doch bald merkte er, dass er seinen Stamm nicht länger

Die Geschichte vom „Schiefbaum“2020-07-13T17:57:55+02:00

Aussenstehende

Manche Wahrheiten unseres Glaubens sind uns so selbstverständlich geworden, dass sie uns nicht mehr sonderlich berühren oder gar beunruhigen. Wir „wissen“, dass Christus sich mit dem Bruder, der Schwester, identifiziert hat und haben die Reihe der Betroffenen sogar um ein beträchtliches Vokabular erweitert: Obdachlose, Flüchtlinge, Migranten, Alkohol-, Drogen- oder Tabletten-Süchtige und seit neuestem die „virtuell“ Süchtigen, die nur noch auf ihr Handy fixiert sind. Die Antwort auf

Aussenstehende2020-06-20T12:46:08+02:00

Zuversicht – Mut – Vertrauen

Zuversicht – Mut – Vertrauen … wichtige menschliche Grundhaltungen. Dass unsere Kinder, Jugendlichen, ja auch die älteren Menschen sich diese Haltungen bewahren, ist uns in dieser Ausnahmesituation ein wichtiges Anliegen. Auf ganz unterschiedlichen Ebenen versuchen die Leiterinnen und Mitarbeiter*innen unserer pädagogischen Einrichtungen, ja auch die Kinder und Jugendlichen selbst anderen Mut und Zuversicht zuzusprechen, Vertrauen zu bewahren und dafür zu kämpfen/sich einzusetzen.

Zuversicht – Mut – Vertrauen2020-04-30T19:53:10+02:00

ErzieherInnenfachtagung

Sichere Bindung – voller Vertrauen ins Leben gehen Unter diesem Thema stand die diesjährige Erzieherfachtagung der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr. Wie in jedem Jahr waren wieder alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ordenseigenen Kindergärten, Grundschule und der Mittagsbetreuung bzw. Offene Ganztagsschulen und Schwestern, die in pfarrlichen Kindergärten arbeiten, in die Au eingeladen. Die Dozentin Frau Brigitte Forstner führte kompetent und einfühlsam in das Thema ein und

ErzieherInnenfachtagung2020-02-18T11:05:50+01:00

Orientierungstage in Neunburg vorm Wald „Leben leben“

Vier Mädchen im Alter von 12 bis 16 aus der Umgebung von Cham, Geisenfeld und Neunburg vorm Wald kamen zu den Orientierungstagen nach Neunburg. Freitag Bereits beim Ankommen hatte man das Gefühl: „Alte Freundinnen treffen sich wieder...!“ Das Abendessen war zugleich so was wie ein Update unter dem Motto: „Wie geht´s mir?“ Nach dem Wunschkonzert stiegen wir deshalb gleich ins Thema ein. Wir ergänzten

Orientierungstage in Neunburg vorm Wald „Leben leben“2020-02-13T19:59:31+01:00

Ikonen sind nicht Bilder zum Anschauen, sondern Fenster zum Hindurchschauen.

Ikonen sind nicht Bilder zum Anschauen, sondern Fenster zum Hindurchschauen. So wundert es auch nicht, dass nicht die Originalität einer Ikone das Wichtigste ist – so sehr auch die alten, wertvollen „Vor-Bilder“ geschätzt werden – sondern es kommt darauf an, was die Ikone mit mir macht, wenn ich sie nachmale oder meditiere. Das Thema „Weihnachten“ ist von Anfang an umrankt von Erzählungen und Legenden, die den tieferen

Ikonen sind nicht Bilder zum Anschauen, sondern Fenster zum Hindurchschauen.2020-01-07T13:13:56+01:00

180 Jahre Arme Schulschwestern in München-Au

„Hochwürden und Gnaden, Herr Domdekan von Oettl hatten die Gnade, uns anzuzeigen, dass zwei arme Schulschwestern in Ihre Stadt kommen und Lämmlein Ihrer Herde in der Schule weiden dürfen …“ so beginnt ein Brief vom 22. November 1839 der Sel. Theresia von Jesu an den Stadtpfarrer Rabl von München-Au Mariahilf. Diese Zeilen markieren den Beginn einer segensreichen Ära von Schulschwestern in München-Au, die nun 180

180 Jahre Arme Schulschwestern in München-Au2019-12-20T21:50:52+01:00