Der Schatz im Acker

Fast hätte er sie übersehen, als er über die Felder wanderte die kleinen Goldkörner, die über die Ackerschollen zerstreut lagen. Seine Augen waren auf das Übliche gerichtet, auf die Weite der Landschaft und auf die strahlende Sonne, die die Ackerkrume unterschiedlich färbte. Es war alles wie sonst. Plötzlich aber sah er den Schatz. Die Sonne hatte ihn für ihn entdeckt. Er rannte nach Hause, um den Acker zu kaufen. Jetzt gehörte er ihm und er fühlte sich unendlich reich.

Der Schatz im Acker2019-08-19T17:16:03+02:00

Warum Kinder den Clown so lieben

Wir können uns wahrscheinlich alle noch erinnern an einen Besuch im Zirkus und an die Begegnung mit einem Clown. Jeder Zirkus hatte ihn. Die Akrobaten und Dompteure oder Reiterinnen wurden bestaunt und bewundert, der Clown wurde geliebt. Warum?

Warum Kinder den Clown so lieben2019-03-03T09:35:44+01:00

Weihnachten im Kessel 1942

Bildmeditation nach Theo Schmidkonz, SJ Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen zu diesem Bild, so einfach ist es und so erschütternd zugleich. Wir können daraus lernen, dass Weihnachten nicht irgendeine Wahrheit ist, die man erkennen kann, und erst recht nicht ein abstraktes Bekenntnis: Und das Wort ist Fleisch geworden. Weihnachten kann man überhaupt nicht mit dem Verstand erfassen. Man kann es nur erfahren. Darum ist es gut,

Weihnachten im Kessel 19422018-12-15T15:25:43+01:00

„Steh auf und iss.

Elija setzte sich unter einen Ginsterstrauch in der Wüste und wünschte sich den Tod. „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter…“ „Steh auf und iss. Sonst ist der Weg zu weit für Dich.“ Zuerst spricht einer, der erkennt, dass er schuldig geworden ist. Ihm hatte der Beweis, dass sein Gott sich als

„Steh auf und iss.2018-10-31T19:05:52+01:00

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung Haben Sie schon einmal einen Menschen getroffen, dessen Schicksal sie erschüttert hat, weil es so unheimlich schwer und unvorstellbar grausam war? Und dann ist dieser Mensch eben nicht verbittert und nicht versteinert. Er hat es geschafft, sich in langen Jahren mit seinem Schicksal zu versöhnen, es anzunehmen und darüber hinaus auch

Dankbarkeit2018-09-19T15:43:53+02:00