Über SrKarolina

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Gesegnete oder gestörte Wahrnehmung

Es gibt eine buddhistische Parabel, die etwa so klingt: Eines Tages saß Buddha unter einem Baum. Da kam ein junger straffer Soldat vorbei, der Buddha ansah, seine Dickleibigkeit bemerkte und zu ihm sagte: “Du siehst aus wie ein Schwein.“ Buddha schaute den Soldaten ruhig an und sagte: „Und du siehst aus wie Gott.“ Der Soldat war verblüfft und fragte ihn: „Warum sagst du, dass ich wie Gott

Gesegnete oder gestörte Wahrnehmung2020-10-23T21:05:11+02:00

Auf Schatzsuche

Kann man das: bis ins Alter hinein den Schatz des Lebens hüten und bewahren? Kann man die Perlen, die einem immer wieder geschenkt worden sind, so in der Erinnerung behalten, dass sie einem in nüchterneren Zeiten die Freude wiederbringen? Haben auch Schmerzen und Tränen ihren rechten Platz in der Buntheit des Lebens, so dass ich sie nicht auszuklammern brauche aus der Gesamtheit meiner Lebenserfahrungen? Von Augustinus stammt

Auf Schatzsuche2020-10-24T09:46:18+02:00

Herbst des Lebens – Versöhnung der Erinnerungen

Die Buntheit des Herbstes ist nicht mehr die satte Farbigkeit des Sommers. Es fehlen ihr der Überschwang der Möglichkeiten und die schiere Unerschöpflichkeit der Ausdrucksformen. Die meisten Früchte sind geerntet. Die Bänke in den Parks werden mir wichtig. Ich brauche öfter mal eine Pause. Die Treppen hinauf zu den Haustüren sind mir vorher gar nicht aufgefallen. Ein Haus mit oder ohne Aufzug löst Erleichterung oder Unsicherheit aus.

Herbst des Lebens – Versöhnung der Erinnerungen2020-09-22T20:04:41+02:00

1. Testangebot

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1. Testangebot2020-09-12T16:22:06+02:00

Zuhören

Zuhören können ist eine Kunst, vor allem, wenn es um das Nichtgesagte geht, das zwischen den Worten schwingt. Warum ist es so schwer, richtig hin zu hören? Vielleicht, weil uns die Pausen peinlich sind und wir sie deshalb tunlichst vermeiden? Vielleicht, weil ich die Zeit brauche, um meine eigenen Gedanken zu formulieren und ich deshalb gar nicht höre, was der/die andere sagt? Vielleicht, weil es mich gar

Zuhören2020-09-06T21:01:53+02:00

Jubiläum 2020

Lasst uns aufs Neue anfangen (Mutter Theresia, Brief 4065) Mit dieser Ermutigung – einem Wort von Mutter Theresia - hat Pater Gregor Lenzen, CP, unsere diesjährigen Jubilarinnen durch die Exerzitien geleitet. Auch wenn diese besondere Auszeit sich in diesem Jahr Corona-bedingt so ganz anders gestaltete, konnten die Jubilarinnen in Dankbarkeit auf 40, 50 oder 60 Ordensjahre zurückschauen. Groß war die

Jubiläum 20202020-09-01T11:52:52+02:00

Eine Vision haben

Wenn jemand zu mir sagt: „Ich habe eine Vision“, dann schaue ich mir den Menschen mal genauer an: Hat er/sie noch beide Füße auf dem Boden? Doch dann merke ich: Das Wort hat innerhalb meiner Lebenszeit einen Bedeutungswandel erlebt. Früher dachte man an „Erscheinung“ oder „innere Schau“, und es wurde ganz dem religiösen Bereich zugeordnet. Es gehörte zur Sprache der Mystik und wurde kaum verstanden Heute hört

Eine Vision haben2020-08-03T12:43:11+02:00

Die Geschichte vom „Schiefbaum“

Von meinem Bürofenster aus sah ich ihn jeden Tag – den „Schiefbaum“, wie wir ihn nannten. Ich war vorher noch nie so nahe zusammen gekommen mit einem Baum, der sich so sehr anpassen musste an seine Umgebung. Seine Heimat war ein Abhang. Zuerst tat er so, als ob das ganz normal wäre und wuchs mit aller Kraft. Doch bald merkte er, dass er seinen Stamm nicht länger

Die Geschichte vom „Schiefbaum“2020-07-13T17:57:55+02:00

Aussenstehende

Manche Wahrheiten unseres Glaubens sind uns so selbstverständlich geworden, dass sie uns nicht mehr sonderlich berühren oder gar beunruhigen. Wir „wissen“, dass Christus sich mit dem Bruder, der Schwester, identifiziert hat und haben die Reihe der Betroffenen sogar um ein beträchtliches Vokabular erweitert: Obdachlose, Flüchtlinge, Migranten, Alkohol-, Drogen- oder Tabletten-Süchtige und seit neuestem die „virtuell“ Süchtigen, die nur noch auf ihr Handy fixiert sind. Die Antwort auf

Aussenstehende2020-06-20T12:46:08+02:00

9. Mai – Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es ist verständlich, dass der/die Betende nach so vielen Bitten das Bedürfnis hat, mit einem Lobpreis abzuschließen. Die Urgemeinde muss es ebenso empfunden haben. Dank und Lobpreis sind unsere einzig angemessenen Reaktionen auf Gottes Anwesenheit mitten unter uns. Jesus lebte in einer einmaligen Beziehung zum Vater. Wir versuchen ihm nachzufolgen, indem wir unsere Energie aus Gottes Kraft holen. Wer aus seiner vermeintlich eigenen Kraft lebt, wird mit

9. Mai – Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.2020-05-08T10:28:15+02:00